Integration des Displays in das Gebäude

20 Oktober 2008

_ Übergang des Displays von der Oberfläche (Fassade) bis ins Gebäudeinnere (Innenbeleuchtung)
_ Überlagerung von räumlichen und medialen Strukturen
Entstehung kommunikativer Prozesse an der Gebäudeoberfläche, im Inneren, im öffentlichen Raum und durch elektronische Medien
Medienarchitektur in der Regel geplant, kann aber auch nachgerüstet werden

Wann werden Medienfassaden zu Medienarchitektur? Wenn die Fassadeninstallation sowohl Bezug zum Gebäude, als auch zu seiner Umgebung hat und somit integriert ist. Besonders interaktiven und öffentlich zugänglichen Medienfassaden-Installationen wird ein hohes Integrationspotential nachgesagt. Mediale Installationen, die in die Gebäudearchitektur bzw. auch die Stadtarchitektur intergriert sind und eine interatktive Bespielung erlauben, indem sie Bewohnern und Besuchern die Möglichkeit geben die dargestellten Inhalte zu beeinflussen, erlauben eine Identifikation der Betrachter mit der Installation. Die Betrachter werden somit von passiven Konsumenten zu aktiven Mitgestaltern, die die Medieninstallation als „Ihr Kommunikationsmedium“ betrachten können. Beispiele hierfür sind die Blinkenlights Projekte in Berlin (Deutschland), Paris (Frankreich) oder Toronto (Kanada) oder das Projekt Bluebox in Magdeburg (Deutschland).

Interaktive Medienarchitektur birgt somit ein enormes soziales Potential in sich, sofern ein öffentlicher Zugang für jederman ermöglicht wird und Medieninhalte von jederman erzeugt und publiziert werden können.

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