Dimensionalität von Displays

23 Oktober 2008

Grundsätzlich gibt es 3 Dimensionsklassen von Displays:

2D: das Bild ist eine Ebene, es besitzt eine physische Höhe und Breite. a
2,5D: eine 2D Bildfläche wird im Raum gekrümmt, z.B. auf eine gekrümte Fläche gelegt, so entsteht eine räumliche Wirkung, ohne dass das eigentliche Bild eine räumliche Dimension hat (physiche Tiefe)
3D: ein Bild besitzt nicht nur Höhe und Breite, sondern auch eine physiche Tiefe, es handelt sich also um einen Display-Körper

Insbesondere bei Medienfassaden ist eine räumliche Wirkung erwünscht. Die meisten Displays sind jedoch meist physisch 2 dimensional. Nur in sehr seltenen Fällen füllen sie 3 dimensionale Räume, z.B. durch Einbeziehung von Raumbeleuchtung. Hierdurch können jedoch Probleme mit der Gebäudenutzung entstehen, was die Bespielung der Medienfassade nur zeitlich begrenzt erlaubt (siehe hierzu den Artikel Durchlicht/Durchsicht). Gebräuchlicher als 3D Displays sind daher 2,5D: das Display ist dabei nicht nur auf eine Ebene beschränkt, sondern fließt um Gebäudekanten oder hat eine sphärische Oberfläche. 3D Installationen ermöglichen komplexere Raumumspielungen und effektvolle räumliche Wirkungen.

Beispiele für verschiedendimensionale Medienfassaden:

2D Bildebene z.B. Chanel Tower, Tokio
2,5D Umfließen von Gebäudekanten z.B. Galleria Store, Seoul
2,5D Sphärische Oberfläche z.B. Uniqa Tower, Wien; Grand Lisboa, Macao
3D Quarder z.B. Nova, Zürich; Pixel Cloud, London
3D Torus z.B. Allianz Arena, München
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