Daniel

 

Etappe 01 | Betrachtungsabstand (Nah- und Fernwirkung)

In dieser Etappe sollte ein Bild einer anderen Person gepixelt werden.
Dabei wurde untersucht, wie weit sich ein Bild reduzieren läßt, sodass
die Person noch zu erkennen ist bzw. irgendeine Person wahrnehmbar
bleibt. Ein weiterer Betrachtungsgegenstand war die Fern- und Nah-
wirkung des Bildes. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich und
vom Inhalt des Bildes abhängig. Zum Teil war ein recht großer Abstand
notwendig um die Person eindeutig zu identifizieren. Im Beispielbild
war der Betrachtungsabstand von 15 Metern ideal. 

david 
Etappe 02 | eigene Pixelbilder erzeugen

Mit einer Auflösung von 10 x 10 Pixeln kann man kein Bild erzeugen?
Und ob! 100 gleichartigen und in einem Raster angeordneten
Elemente waren dafür die Grundlage. Folgende Modelle sind dabei
entstanden:

01_Korkbild 

korkbild

100 aufrecht gestellte Korken bilden das Grundraster. Die durch den Wein
verfärbte Seite wurde für die Darstellung des Pixelinhaltes verwendet.
 

02_Nagelbild 

nagelbett

100 Nägel erzeugen diese dreidimensionale Wellenstruktur. Ein  
Vorteil dieser Methode ist das Abbild von zwei Seiten. Eine Seite
erzeugt ein Positivbild, die Andere ein Negativbild. 
 

Etappe 03 | Blickwinkel 

Ein eigens gewählter Parameter zur Untersuchung ist der
Blickwinkel von Displays. Bei herkömmlichen Vertretern ist der
Betrachtungswinkel sehr eingeschränkt. Meist steht der Betrachter
parallel zum Objekt. Das mit diesem Parameter auch spielerisch
umgegangen werden kann, zeigt folgendes Papiermodell:

blickwinkel_modell

Wandungen einzelner Kästchen wurden schwarz eingefärbt, um aus
unterschiedlichen Betrachtungswinkeln verschiedene Bilder zu erzeugen.
 

Etappe 04 | Pixelschrift 7pt

Die Gestaltung einer 7pt Pixelschrift, die als Grundlage für Bewegtbild am
Monitor dient. Der Buchstabe „W“ wurde ausgewählt, um ein Pixelbild zu
erzeugen, dass in die Z-Achse wächst. Die verwendeten Papierstreifen
entwickeln durch Luftströmungen eine gewisse Eigendynamik.

bewegtbild
 

pixelschrift_7pt

 

growingZ

 

Etappe 05 | Grundkörperanalyse

Diese Etappe befasst sich mit der Analyse von Eigenschaften spezieller
Grundkörper. Bei der Untersuchung werden Aufbau, Symmetrieachsen,
Bewegungsmöglichkeiten und zu verändernde Parameter näher betrachtet.

Meine Analyse beruht auf einem Ditetragonalen Prisma
Ditetragonales_Prisma

Allgemein definiert sich ein Prisma durch eine Extrusion eines Vielecks.
In diesem Fall besteht der Grundkörper aus zwei kongruenten und
parallel verschobenen Achtecken, zwischen denen sich eine Mantelfläche
aufspannt, die wiederum aus 8 Segmenten besteht. Dieser Körper wird 
den geraden Prismen zugeordnet. Trotz unregelmäßiger Grundfläche
gibt es 4 Symmetrieachsen, da die gegenüberliegenden Seiten gleich
sind. 

Abwicklung:

Abwicklung

 

Bewegungsmöglichkeit:
Drehung um die Mittelachse mit verschiedenen Grauwerten

prisma_bewegt

Anordnungsprinzip


 

Etappe 06 | Konzepte

visual-acustic 
Bei dem Konzept „visual acustic“ wird eine Membran über zahlreiche, in einem 
Raster angeordnete Lautsprecher gespannt. Diese können durch den Nutzer einzeln
durch Drehregler angesteuert werden und ermöglichen die Beeinflussung der
Amplitude. Die Membran kann dadurch in verschiedene Schwingungszustände
versetzt werden. Eisenpfeilspäne auf der Membran erzeugen somit ein abstraktes
Muster.

 
city-sound

In unserem Alltag begegnen uns häufig Geräusche oder Zustände, die vom Gehirn
gefiltert werden und nicht direkt greifbar sind. Welches Geräusch stammt von einem
LKW oder welches von einer Strassenbahn? Wie laut sind diese Verkehrsmittel?
Welchen Lärmpegel erzeugen Menschenmassen? Diesen Fragen nachzugehen und
diese unsichtbaren Dinge abstrakt zu visualisieren stellt einen Reiz dar. Desweitern
könnten Mobilfunkaktivitäten oder Gewichtsverteilungen auf einem bestimmten
Platz aufgenommen und wiedergegeben werden. 
 

QR generator

Eine große Pixelwand im öffentlichen Raum kann verschlüsselte Nachrichten
anzeigen und nur für bestimmte Personen abrufbar bzw. zugänglich machen.
Dabei wird QR-Code, der vorher am PC erstellt wird, zur Verschlüsselung verwendet.
Angesprochene Nutzer können sich diese Botschaft mit ihrem Mobilfunkgerät
abrufen. Denkbar wäre dieses Prinzip auch für Theaterkarten, Wohnungsannoncen
oder Kontaktanzeigen 🙂 
 

celsius02

Eine Wärmebildkamera detektiert den Nutzer und gibt über eine Wand, bestehend
aus RGB-LEDs dessen Temperatur wieder. Dunkle bzw. sehr kalte Flächen werden
dabei vernachlässigt und nicht abgebildet. Es entsteht der Anschein eines räum-
lichen Bildes, das jeweils auf den Nutzer reagiert und verändert werden kann.
 

status01

Die Grundidee von „physical avatar“ ist die Repräsentanz einer Person durch einen
Grundkörper, der anzeigt in welcher Arbeitssituation man sich befindet.
Die Bürosituation in verschiedenen Unternehmen ist häufig schlecht überschaubar.
Wie ausgelastet jemand ist oder ob derjenige für mich erreichbar ist, erfahre ich
erst, wenn ich sein Büro betrete oder wirklich zum Hörer greife. Das führt meist dazu,
dass Menschen die schon sehr ausgelastet sind bzw. nicht gestört werden wollen
noch mehr Aufgaben bekommen oder ihre sehr knappe Zeit noch weniger wird.

status02

Dieses alternative Display soll den Status von Personen auf subtile Art und Weise
mitteilen, um Anderen leicht verständlich die momentane Verfügbarkeit mitzuteilen.
Dabei hat der Nutzer stets frei Entscheidungsgewalt über seine Auslastung.
Aktive Eingaben rufen Statusveränderungen am Grundkörper hervor. 

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