Ich und meine Pixel

Ich und meine Pixel

Auf dieser Seite dokumentiere ich meine Arbeit im Rahmen des Semesterprojektes „Alternative Displays“. Dieses Projekt wird von Studierenden des Master-Studienganges Interaction Design der Hochschule Magdeburg-Stendal durchgeführt. Die Dokumentation erfolgt in chronologischer Reihenfolge von oben nach unten und ist in folgende Schwerpunkte unterteilt:

01 | Nah- und Fernwirkung
02 | Pixel Bilder
03 | Pixel Alphabet
04 | 3D Buchstabe
05 | Pixel Körper
06 | Konzepte
07 | Projekt

01 | Nah- und Fernwirkung

Ein Portrait (Valentin) wird durch Tontrennung in Schwarz und Weiß umgewandelt und in verschiedenen Auflösungen dargestellt. Fragestellung: Ab welcher Auflösung wird eine Person als Person bzw. als die Person erkannt? Auch der Betrachtungsabstand spielt hierbei eine Rolle. Eine grobe Pixelung kann in größeren Abständen durchaus besser erkannt werden als von nahen. Das Erkennen von bekannten Personen erfolgt anhand weniger Merkmale, dabei spielen kleine Details im Gesicht kaum eine Rolle.

15x15, 25x25, 50x50, 168x168 Pixel

15x15, 25x25, 50x50, 168x168 Pixel

02 | Pixel Bilder

10 x 10 Elemente werden in einem Pixelbild arrangiert. Die Differenzierung der verschiedenen Metallschrauben in der Platine ist schwierig. Ein „Erkennen“ eines Pixelbildes ist wenn überhaupt aus der seitlichen Perspektive möglich.

Pixelbild Platine

Pixelbild Platine

Beim zweiten Versuch wurden Holzschrauben und eine MDF Platte genutzt. Die Pixel heben sich nun deutlicher vom Hintergrund ab. Unterschiedliche Schrauben und Höhen ermöglichen ein Erkennen in der Frontalen und in der Perspektive.

Holz Schrauben 10x10 Pixel

Holz Schrauben 10x10 Pixel

03 | Pixel Alphabet

Innerhalb einer 7×7 Pixel-Matrix wurde ein Alphabet entwickelt. Die Pixelschrift wurde dann animiert.

7x7 Pixel Alphabet

7x7 Pixel Alphabet

alphabet_300_i

7x7 Pixel Alphabet invertiert


„kontinuierliche“ Bilderfolge (12 Bilder/s)


diskrete Bilderfolge


Vertikale weiße Linien erzeugen einen Dreheffekt der Bildpunkte.

04 | 3D Buchstabe

Aus dem entwickelten Pixel Alphabet wurde ein Buchstabe ausgewählt, welcher als Pixelbild in die dritte Dimension eindringt.

Holz Buchstabe 7x7 Pixel

Holz Buchstabe 7x7 Pixel

Milch Glas<br /> 7x7 Pixel

Milch Glas 7x7 Pixel

05 | Pixel Körper

Der Schritt von der 2-Dimensionalität in die räumliche Gestalt ist durch den 3D Buchstaben vollbracht. Die Erkenntnis, dass die visuelle Wahrnehmung und das Erkennen eines Bildes (oder eines Zeichens) stark vom Betrachtungswinkel abhängig ist, haben wir schon bei den ersten Untersuchungen der Pixelbilder erhalten.
Aus diesem Grund werden nun 3-dimensionale Körper auf ihre Tauglichkeit als Pixel bzw. Pixelbild untersucht. Dabei soll anhand der Eigenschaften, speziell Rotations- und Kippverhalten, der Körper festgestellt werden, ob sich eine sinnvolle Anwendung realisieren lässt.

Ikosaeder Eigenschaften

Ikosaeder Eigenschaften

Der Ikosader besitzt aufgrund seiner komplexen Gestalt eine Vielzahl von Symmetrie- und Drehachsen. Durch Rotation ergeben sich interessante Lichtreflexe auf der Oberfläche, welche von der Position des Betrachters und der Lichtquelle abhängig sind. Die Anzahl und die Größe der sichtbare Grundflächen des Körpers variieren ständig. Somit ist das wahrgenommene Bild von jedem Blinkwinkel unterschiedlich.
Der Ikosaeder eignet sich nicht für die Darstellung konkreter Bilder. Eine abstrakte Anwendung im Zusammenspiel mit Licht ist durchaus denkbar.

Ikosaeder Abwicklung

Ikosaeder Abwicklung


06 | Konzepte

In diesem Schritt werden konzeptionelle Ansätze eines alternativen Diplays vorgestellt. Im Mittelpunkt steht für uns Interaction Designer natürlich die Interaktion mit der Umwelt. Die Schwierigkeit hierbei ist es, ein sinnvolles Szenario zu finden, welches ein Problem löst und dabei keine neuen Probleme schafft.

Konzept 1

Ein Gitter aus Elementen soll auf den Benutzer reagieren. Durch Annäherung an ein „Auslöser-Objekt“ wird eine Kettenreaktion ausgelöst, welche sich konzentrisch ausbreitet. Die entstandenen Wellen treffen dann auf benachbarte Wellen. Es ergibt sich somit ein Muster aus Interferenzen, welches von der Anzahl und der Position der Benutzer abhängig ist. Die Interaktion erfüllt hierbei nur eine spielerische Funktion. Anwendung könnte dieses Gitter an Orten finden, wo fremde Menschen in Kontakt treten möchten (z.B. Singletreff). Das Gitter übernimmt dann den „ersten Schritt“.

Konzept 2

Der Blick auf eine tickende Analog- oder einer sich ständig ändernde Digitaluhr hat jeden von uns schon einmal unter Druck gesetzt. Das Ergebnis ist stressiges Arbeiten. Das Fortlaufen der Zeit können wir nicht ändern, aber unsere innere Einstellung gegenüber dem Maß, welches Tag und Nacht und somit das Leben bestimmt. Die Idee ist die lineare vertikale Darstellung der Zeit auf einer Säule. Die Säule dient symbolisch als tragendes Element für den Tag. Innerhalb von 24 Stunden wandert eine Lichtquelle von unten nach oben und füllt somit die Säule. Die genaue Angabe der Zeit wird nicht dargestellt, sie interessiert nicht. Der Benutzer erkennt anhand der Position des Lichtes den Fortschritt des Tages. Wichtige Ereignisse der kommenden Stunden werden farblich hervorgehoben. Sobald das Licht das Ereignis erreicht, beginnt dieses.
Anwendungen finden sich überall, wo zeitgenaues Arbeiten nicht unbedingt erforderlich ist. Das Ziel ist es, Stress zu vermeiden.

Konzept Säule

Konzept Säule

Konzept 3

Das dritte Konzept ähnelt dem zweiten. Im Mittelpunkt steht die Zeit, nur das Medium zur Zeitdarstellung hat sich geändert. Ein vertikaler Lichtbalken bewegt sich von links nach rechts (24 h) und „scannt“ somit den Tag. Dieser Balken soll großflächig auf eine Wand projiziert werden. Wichtige Ereignisse werden durch einfache geometrische Flächen angezeigt. Auch hier wird die Priorität nicht auf einzelne Minuten oder Sekunden gelegt. Der Tag als Ganzes soll genutzt werden.

Konzept Scanner

Konzept Scanner

07 | Projekt

TimeLine

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One Response to “Frank Uhlig”

  1. Oliver Isler Says:

    Könnte sich bitte der Herr Uhlig sich bei melden wäre doch wichtig


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