Video
Zur Dokumentation unserer Installation haben wir ein Video gedreht, welches hier angesehen werden kann:

Mehr Informationen zu dem Alternativen Display und eine genauere Erläuterung des Konzeptes kann im Folgenden nachgelesen werden.

Intention
Die Idee unseres Displays liegt darin, dass wir Bewegungen von Menschen verfolgen wollen und mit unserem Display die Nutzer anregen wollen, miteinander in Kontakt zu treten und aufeinander zu zu gehen.

Wir wollen mit unserem Display neue Flächen erschließen.

>> Der sonst ungenutzte Fußboden soll zur Entertainmentfläche werden!

>> Öffentliche Plätze und triste Wartehallen sollen lebendiger werden und mit den Passanten in Dialog treten.

>> Einander fremde Menschen sollen zur Kommunikation miteinander angeregt werden.

Inspiration
Eine Inspirationsquelle für das Display ist die i-Bar, die in der Schweiz entwickelt wurde. Die Theke ist mit einer Fläche versehen, auf die von unten Grafiken projeziert werden, wenn etwas auf die Fläche abgestellt wird.
Jeder abgestellte Gegenstand wird zunächst visuell umrahmt und dann über Linien mit mehreren anderen auf der Fläche befindlichen Gegenständen verbunden.

In Anlehnung an diese Theke soll ein ähnliches Prinzip der visualisierten Verbindungen in unserer Installation umgesetzt werden.

Das Prinzip der Umsetzung soll jedoch unter Berücksichtigung des Wesens eines Displays ein anderes sein. Bei der Bartheke wird die Darstellung über Projektion realisiert, ein Display besteht aber aus Elementen, die durch Zustandsänderungen Information wiedergeben. Deshalb sollen bei unserem alternativen Display einzelne Elemente zum Leuchten bebracht werden.

Konzept
Bei der Überlegung, welche Elemente auf dem Boden zum Leuchten gebracht werden könnten, kommt man zuallererst auf die Fliese.
Diese Konzepte hat man jedoch schon öfter realisiert gesehen und so sollen auf unserem alternativen Display nicht die “Pixel” wie gewohnt leuchten, sondern die Zwischenräume. Für unser Konzept bedeutet dies, dass die Fugen zum Leuchten gebracht werden.

Um Lebendigkeit zu erzeugen, sollen sie nicht nur aufleuchten, sondern das Licht soll in den Fugen scheinbar wie Wasser fließen.

Das soll in alle Richtungen und auch um Ecken herum möglich sein.

Zusätzlich sollen Flüsse auch aufeinander treffen können und sich miteinander verbinden.

Interaktion
Ist der Fußboden zum Beispiel auf einem Marktplatz installiert, so werden dort zufällig jeweils zwei Passanten ausgewählt und über die fließenden Fugen visuell miteinander verbunden. Im Algorithmus muss eine Anzahl von Paaren limitiert sein, damit bei einem sehr überfüllten Platz nicht der gesamte Fußboden leuchtet und keine Verbindungen mehr erkennbar sind.
Die Reaktion des Fußbodens richtet sich nach der Bewegung des Nutzers. Bewegt sich jemand auf der Fläche, so werden diejenigen Fliesen umflossen, die von ihm berühert werden. Setzt sich der Nutzer also in Bewegung, folgt ihm der Fluss.
Findet sich für diesen Nutzer ein zweiter Passant, der auf der interaktiven Fläche steht, wird auch er vom Licht umflossen und dann über einen weiteren Lichtfluss mit dem ersten Nutzer verbunden.
Auf diesem Weg sollen einander unbekannte Menschen dazu angeregt werden, aufeinanader zu zu gehen und in Kommunikation zu treten.
Nähern sich die beiden Nutzer einander so an, dass sie sich direkt gegenüber stehen, werden sie letztlich gemeinsam vom Licht umflossen und stehen sozusagen auf einer gemeinsamen Insel.

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